Frau sein. Traditionelle Rollenbilder im Wandel
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Von klein auf lernen wir bereits, wie „echte“ Männer zu sein haben und was Frauen dürfen oder besser lassen sollten. Das Private ist politisch – und vielleicht noch politischer als vor ein paar Jahrzehnten. Auch wenn traditionelle Rollenbilder sich im Wandel befinden, sind die Geschlechter noch immer unterschiedlich sozialisiert. Das öffnet Spannungsfelder und birgt beides: Chancen sowie Unsicherheiten. 

 

Die Erwartungen an Frauen steigen, so scheint es, stetig. Und damit auch der Frust. Denn das Ideal der alles könnenden Frau, die ihren Alltag zwischen Karrierezielen, Familienpflichten und Selbstoptimierung managen soll, ist zu einem bleischweren Schatten geworden. Dabei sehen sich Frauen keineswegs als bloßes Opfer des anderen Geschlechts. In den Erzählungen verbirgt sich die Sehnsucht danach, traditionelle wie auch moderne Erwartungshaltungen zu sprengen, um am Ende ganz bei sich selbst sein zu dürfen. Im Film geht es nicht um einen aktuellen Beitrag zum Genderdiskurs, sondern vielmehr um eine sehr persönliche Innenansicht was Frau sein – oder Mann sein – heute bedeutet.


Autorin: Denise Jacobs

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