Autoland abgebrannt. Wie die Branche die Zukunft verspielt.

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Deutschland ist ein Autoland. Hier wurde das Auto erfunden, hier darf man bis heute – theoretisch – auf der Autobahn so schnell fahren, wie es die Zylinder hergeben. Die deutsche Wirtschaft ist entsprechend abhängig vom Automarkt. Jeder 7. bis 20. Arbeitsplatz, die Zahlen schwanken erheblich, hängt in der Bundesrepublik am klassischen Benzin- oder Dieselverbrennungsmotor – und damit an einer Technologie, die schon mittelfristig keine Zukunft mehr hat. Aber warum etwas ändern, wenn es doch so toll läuft. So dachte man in Deutschland bis zum September 2015. Dann kam „Dieselgate“. Seitdem bricht das Vertrauen in eine ganze Branche weg. Abgas-Tricksereien, Ermittlungsverfahren, immer neue Skandale. Die stolze deutsche Autoindustrie steht versammelt am Pranger. Wie konnte das passieren? Und: Sind wir in Deutschland eigentlich vorbereitet auf die automobile Zukunft? Oder klammert sich eine ganze Industrie an die glorreiche Vergangenheit – und verliert das, was kommt, aus den Augen?


Autor: Torben Schmidt

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