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Alexander von Humboldt-Professur 2019 // Preisträgerfilme

Alexander von Humboldt-Stiftung
8 Preisträgerfilme
Autoren: Torben Schmidt und Vanessa Schlesier
Online unter: Alexander von Humboldt-Professur

 

Die Alexander von Humboldt-Professur bringt seit mehr als 10 Jahren eine globale Forschungselite nach Deutschland. Sie ehrt und fördert die herausragenden Köpfe und Vordenker ihres Fachs. Aber sie bewirkt mehr, als Spitzenforscher an deutsche Universitäten zu holen. Sie holt ganze Teams, sie knüpft neue Verbindungen – vor allem aber ist sie auch ein Impuls von großer Energie.

Gegebene Strukturen werden so erweitert, aufgebrochen oder manchmal auch umgekrempelt. Ein Impuls mit teilweise disruptivem Charakter, weil er eingetretene Pfade verlässt, internationale Ideen und Köpfe und damit andere Herangehensweisen importiert und so vorheriges manchmal herausfordert oder gar in Frage stellt. Das Ergebnis: Humboldt Professoren kommen – und verändern ein Institut.

Über die vergangenen 10 Jahre ist so ein Netzwerk aus Menschen und Forschung entstanden, das zum einen die Grundidee der Humboldt-Stiftung maßgeblich spiegelt und repräsentiert – und zum anderen neue Wege und Perspektiven in der Forschung eröffnet hat.

Die Preisträgerfilme zeigen, wer hinter diesen Auszeichnungen steckt, was diese Menschen antreibt und was die dorthin geführt hat, wo sie heute stehen.

Wozu dient das Preisgeld?

Die Preissumme beträgt 3,5 Millionen Euro für theoretisch und 5 Millionen für experimentell arbeitende Wissenschaftler. Sie dient der Finanzierung einer Professur für die ersten fünf Jahre. Die Universitäten legen bei der Nominierung ein Konzept vor, wie sie die Professur über diesen Zeitraum hinaus langfristig finanzieren werden. Das Geld kann sehr flexibel eingesetzt werden. Meist fließt es vor allem in den Aufbau von Forschungsteams oder in die technische und räumliche Ausstattung. Es können aber beispielsweise auch Stellen für mitreisende Partner finanziert werden. Außerdem können jährlich maximal 180.000 Euro des Preisgeldes für das Gehalt des Preisträgers verwendet werden, zusätzlich zu dem, was die Universität aus eigenen Mitteln bezahlt. Finanziert wird das Programm vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Wann wird ausgewählt, wann verhandelt, wann verliehen?

Zweimal im Jahr entscheidet ein interdisziplinärer Auswahlausschuss der Stiftung über die Nominierungen. Beteiligt sind auch Experten der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die insbesondere die Strategiekonzepte der Universitäten prüfen. Wer den Ausschuss überzeugt, wird für den Preis ausgewählt und kann nun die abschließenden Verhandlungen mit der Universität beginnen, für die acht Monate zur Verfügung stehen. Scheitern diese Berufungsverhandlungen, wird auch kein Preis verliehen. Die erfolgreich berufenen neuen Alexander von Humboldt-Professoren werden bei der jährlich im Mai stattfindenden Preisverleihung in Berlin feierlich ausgezeichnet.

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